Bevor Sie mit den Fugen beginnen, sollten Sie die Fliesen gründlich von Fett und Schmutz befreien, denn nur auf einem sauberen Untergrund haftet die neue Fugenmasse dauerhaft. Verwenden Sie dazu einen fettlösenden Allzweckreiniger und eine mittelharte Bürste, arbeiten Sie die Fugen dabei mit kreisenden Bewegungen ab und spülen Sie anschließend mit klarem Wasser nach. Lassen Sie die Fläche vollständig trocknen, idealerweise über Nacht. Prüfen Sie dann den Zustand der alten Fugen: Sind sie rissig, weisen sie dunkle Flecken auf oder bröseln sie gar aus, müssen Sie die beschädigten Stellen zunächst mit einem Fugenkratzer oder einem scharfen Messer vorsichtig bis auf den Grund entfernen. Achten Sie darauf, die Fliesenkanten nicht zu beschädigen. Saugen Sie den entstandenen Staub ab und wischen Sie die Fugen mit einem leicht feuchten Tuch aus, um auch feine Partikel zu entfernen. Diese Vorbereitung ist entscheidend, denn bei der Wahl der passenden Küchenrückwand Materialien spielt der Untergrund eine große Rolle – eine poröse, alte Fuge nimmt die neue Masse anders auf als eine glatte, und nur so wird das Ergebnis wirklich dicht und hygienisch.
Nach der Trocknung mischen Sie die frische Fugenmasse gemäß der Anleitung auf der Verpackung an, bis eine homogene, streichfähige Paste entsteht. Arbeiten Sie in kleinen Portionen, da die Masse schnell abbindet. Tragen Sie sie mit einem Fugengummi oder einem speziellen Spachtel diagonal zu den Fugenlinien auf und drücken Sie sie dabei kräftig in die Zwischenräume, sodass keine Lufteinschlüsse entstehen. Ziehen Sie den Überschuss anschließend mit dem Gummischieber ab, indem Sie das Werkzeug in einem Winkel von etwa 45 Grad über die Fliesen führen. Warten Sie nun einige Minuten, bis die Masse leicht anzieht – sie sollte nicht mehr kleben, aber noch feucht sein. Dann wischen Sie die Fliesenoberfläche mit einem feuchten Schwamm in kreisenden Bewegungen ab, um den Schleier zu entfernen. Wechseln Sie das Wasser dabei häufig und spülen Sie den Schwamm gründlich aus, sonst verschmieren Sie die Fugen wieder. Lassen Sie alles nun vollständig aushärten; je nach Produkt dauert das mehrere Stunden. In dieser Zeit sollten Sie die Fläche nicht belasten oder befeuchten. Bedenken Sie, dass unterschiedliche Küchenrückwand Materialien unterschiedlich auf Feuchtigkeit und Temperatur reagieren, weshalb Sie die Trocknungszeit nicht abkürzen sollten.

Wenn die Fugen fest geworden sind, polieren Sie die Fliesen mit einem trockenen, weichen Tuch, um eventuelle Schleierreste zu entfernen. Kontrollieren Sie das Ergebnis bei gutem Licht: Sind noch feine Löcher oder Risse in den Fugen, füllen Sie diese gezielt mit etwas frischer Masse nach und glätten Sie sie mit dem Finger. Besonders an den Rändern zur Arbeitsplatte und zum Fenster hin sollten Sie auf saubere Übergänge achten, da sich dort schnell Feuchtigkeit und Krümel sammeln. Zum Schutz vor künftigen Verschmutzungen können Sie die getrockneten Fugen mit einem speziellen Imprägniermittel behandeln, das Sie mit einem Pinsel dünn auftragen und einziehen lassen. Dieser Schritt ist optional, erleichtert aber die spätere Reinigung erheblich. Denken Sie daran, dass die Pflege der Fläche maßgeblich vom gewählten Fugenmaterial abhängt – bei sehr glatten, dichten Küchenrückwand Materialien genügt meist ein feuchtes Tuch, während offenporige Varianten regelmäßig nachbehandelt werden müssen. stb-bohle optisch ansprechende und hygienisch einwandfreie Rückwand, die lange Freude macht, ohne dass Sie einen Fachmann beauftragen müssen.